Integrierte Orientierungsschule


Die integrierte Orientierungsschule Sarnen

Neue Lernkultur unserer Orientierungsschule


Die Eigenverantwortung und die Beziehung stehen im Mittelpunkt der neuen Lernkultur. Das 7. Schuljahr startet am 17. August 2009 mit der integrierten Orientierungsschule. Am 23. Juni 2009 fand für die Eltern der zukünftigen Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse eine Informationsveranstaltung statt.
Die sogenannte „Mini-Messe“ gewährte den Eltern Einblick in den Betrieb. Die Eltern begegneten dem Team der Lehrpersonen, sie erhielten die Stundenpläne und sie machten Erfahrungen mit der Arbeit im Lernatelier.

Am 17. August 2009 fängt das neue Schuljahr mit der integrierten Orientierungsschule in Sarnen an. Die Umstrukturierung beinhaltet neu Unterricht in den Niveaus A und B in den Fächern Mathematik, Deutsch, Französisch und Englisch.

Neu sind nicht die Inhalte sondern die Art und Weise, wie an der Schule gelehrt, gelernt und gearbeitet wird. Die Schulung und Entwicklung der Schlüsselqualifikationen ist das zentrale Anliegen. Es sind dies: Selbständigkeit, Eigeninitiative, Flexibilität, Durchhaltevermögen, Kreativität, Selbstkritikfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Logisches Denken, Frustrationstoleranz, Fachwissen, Teamfähigkeit, Problemlösevermögen, Kommunikationsfähigkeit, Methodenbeherrschung, Verantwortungsbewusstsein.

 

 

 

 

 

Bisher fand rund 95% des Unterrichts in der klassischen Form, der sogenannten lehrerzentrierten Form statt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten als Gruppe, eine Lehrperson gestaltete das   Programm. Frontalunterricht, Gruppen- und Partnerarbeit, Projektunterricht, Werkstattunterricht, Unterricht mit

Fallstudien, Wochenplanunterricht, ausserschulisches Erfahrungslernen, Plan-, Lern-, und Schulspiel, fächerübergreifende Aktivitäten, Lernen mit Medien und computergestütztes Lernen bilden die wichtigen Elemente dieses Unterrichts. Neu wird diese Art und Weise des Unterrichtens durch die selbständige Arbeit und die persönliche Begleitung im Lernatelier massiv verstärkt. Im Lernatelier haben die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Arbeitsplatz. Sie erhalten einen erweiterten Spielraum, erweiterte Kompetenzen und erweiterte Betreuung. Die Lehrpersonen arbeiten zu ca. 60% wie bisher und zu ca. 40% als Begleiter, neu „Coaches“ genannt. Damit beginnt an der Schule Sarnen eine ganz neue Lernkultur, bei der die Persönlichkeit des Einzelnen zusammen mit der Gemeinschaft ins Zentrum rückt.

Der Schulstoff bleibt der gleiche, die Anschlüsse an die Berufsschulen und weiterführenden Ausbildungen sind gewährleistet. Durch den Abbau von Fremdbestimmung und -steuerung zu Gunsten der pädagogischen Begleitung geben wir den Jugendlichen an unserer Schule Raum für Motivation und Persönlichkeitsentwicklung. Diese Art zu arbeiten braucht ein verändertes Raumkonzept, es braucht Begegnungsräume, es braucht fest eingerichtete Arbeitsplätze für die Schülerinnen und Schüler.

Wir freuen uns sehr auf die neue Art Schule und danken den Lehrpersonen für Ihren grossen Einsatz.

Rektorat Schule Sarnen

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